Kommunikationstraining extrem
August 27th, 2009
Es ist durchaus üblich, in Kommunikationstrainings günstige und ungünstige Sprechweisen zu unterscheiden und das auch zu trainieren.
Egal, ob es um die Vermeidung des Wortes “Problem” geht oder darum Verallgemeinerungen zu unterlassen, es gibt die unterschiedlichsten Spielarten und auch die buntesten Trainingsmethoden.
Der Thriller “Verhandlungssache” illustriert in einer Schlüsselszene die hohe Schule der Verhandlungssprache bei Geiselnahmen. Sehen Sie selbst …
Wenn Ihnen stressfreie und respektvolle Trainings lieber sind, dann nutzen Sie doch einfach unsere individuellen Entwicklungsangebote vom Seminar bis zum persönlichen Coaching …
Einfach, aber doch schick …
August 17th, 2009
Dicke Bücher sind normalerweise das richtige für die Sommerzeit. Vorausgesetzt man hat die klassische Kombination Sommer, Sonne, Strand parat.
Wer sich jedoch in dieser Zeit eher durch den Dschungel der Businesswelt schlagen muss, dem sei folgendes Buch von Manfred Prior empfohlen:
MiniMax-Interventionen: 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung
Diese fünfzehn genialen Sprachmuster sollte jeder Mensch kennen, üben und beherrschen, der sich und anderen Türen zur Veränderung öffnen will.
Bei amazon kann man zwar in das Buch hineinsehen, aber bei knapp 10 € ist es das beste, man kauft es einfach gleich … denn bereuen wir man es nicht.
Der Weg zum mentalen Sixpack
Juli 29th, 2009
Eine Schnecke auf dem richtigen Weg gewinnt vor dem Hasen auf dem falschen Weg.
Unbekannt.
Stellen Sie sich vor Sie stehen an der Kasse. Vor Ihnen eine Schlange von Leute.
Jeder einzelne scheint ausgerechnet heute den gesamten Vorratseinkauf für den kommenden Monat gemacht zu haben.
Und in Ihnen wächst die Ungeduld. Sie beginnen mit dem Fuß ungeduldig auf den Boden zu tippen.
Ihnen schwirren Worte wie “Geht das denn nicht schneller” und kurz darauf “Trantüte” durch den Kopf.
Vor Ihrem geistigen Auge sehen Sie den Spielraum für die übrigen Tagesaktivitäten zusammenschmelzen.
Kurz: Der Stress wächst.
Und damit setzt sich auch unweigerlich, die gesamte Maschinerie dessen in Gang, was die Biologie “Kampf-oder-Flucht-Reaktion” nennt.
Der Blutdruck und der Blutzuckerspiegel steigen, ebenso die Herzfrequenz. Und so weiter.
Sie lernen 24 Stunden am Tag.
Ob Sie wollen oder nicht.
Ob Sie gute oder schlechte “Gewohnheiten” entwickeln oder nicht.
Das nächste Mal werden Sie die geschilderte Ungeduld noch besser “beherrschen” und die Stressreaktion wird noch früher beginnen.
Es sei denn Sie beherrschen sich und lenken Ihre Gedanken in eine andere Richtung.
Zum Beispiel könnten Sie die Wartezeit als Entspannungspause nutzen, oder als Zeit die kommenden Aufgaben mental vorzubereiten, um die - vielleicht tatsächlich kürzere zur Verfügung stehende Zeitspanne - effektiver zu nutzen.
Doch auch hier gilt das eherne Gesetz von Saat und Ernte: Wer den Stressgedanken nicht gleich vorbaut und auf eventuelle Hindernisse mental vorbereitet gelassen reagiert, der braucht sich mit mentalen Copingstrategien nicht mehr aufzuhalten.
Denn wenn die Stressreaktion erst einmal in Gang ist, dann hilft nur noch das Joggen zum Auto oder zum nächsten Termin, um die Stresshormone und die freigesetzen Nährstoffe abzuarbeiten.
Sie haben die Wahl, ob Sie im Alltag Ihre Ziel so klar vor Augen haben, dass Ihre Lernprozesse in die richtige Richtung laufen.
Sie haben die Wahl, zwischen einem mentalen Waschbrett-Bauch oder einem mentalen Waschbär-Bauch
Heute ist ein guter Tag
März 19th, 2009
Welchen Wert haben Beschwerden …
März 6th, 2009
… das illustriert folgende Geschichte:
Nach jedem Flug füllen Piloten der Airline QANTAS ein Formular aus, auf dem sie die Mechaniker über Probleme informieren, die während des Flugs aufgetreten sind, und die eine Reparatur oder eine Korrektur erfordern.
Die Mechaniker informieren im Gegenzug auf dem unteren Teil des Formulars die Piloten darüber, welche Maßnahmen sie jeweils ergriffen haben, bevor das Flugzeug wieder startet.
Man kann nicht behaupten, dass das Bodenpersonal oder die Ingenieure hierbei humorlos waren. Hier einige Beschwerden und Probleme, die tatsachlich so von Piloten der Fluglinie QANTAS eingereicht wurden. Dazu der jeweilige Antwort-Kommentar der Mechaniker.
Übrigens ist Quantas die einzige große Airline, bei der es noch nie einen Absturz gab.
P = Problem, das vom Piloten berichtet wurde.
S = Die Lösung/ Maßnahme des Ingenieurs/Mechanikers.
P: Bereifung innen links muss fast erneuert werden.
S: Bereifung innen links fast erneuert.
P: Testflug OK, Landung mit Autopilot sehr hart.
S: Landung mit Autopilot bei diesem Flugzeugtyp nicht installiert.
P: Im Cockpit ist irgendetwas locker.
S: Wir haben im Cockpit irgendetwas wieder fest gemacht.
P: Tote Käfer auf der Scheibe.
S: Lebende Käfer im Lieferruckstand.
P: Der Autopilot leitet trotz Einstellung auf “Hohe halten” einen
Sinkflug von 200 fpm ein.
S: Wir können dieses Problem auf dem Boden leider nicht
nachvollziehen.
P: Hinweis auf undichte Stelle an der rechten Seite.
S: Hinweis entfernt.
P: DME ist unglaublich laut.
S: DME auf glaubwürdigere Lautstarke eingestellt.
P: IFF funktioniert nicht.
S: IFF funktioniert nie, wenn es ausgeschaltet ist.
P: Vermute Sprung in der Scheibe.
S: Vermute Sie haben recht.
P: Antrieb 3 fehlt.
S: Antrieb 3 nach kurzer Suche an der rechten Tragflache gefunden.
P: Flugzeug fliegt komisch.
S: Flugzeug ermahnt, ernst zu sein und anständig zu fliegen.
P: Zielradar summt.
S: Zielradar neu programmiert, so dass es jetzt in Worten spricht.
P: Maus im Cockpit.
S: Katze installiert.
Vielleicht hätten es die Piloten mit Präzisen Zielen versuchen sollen?
Das James-Bond-Problem
Januar 6th, 2009
Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Sie sitzen in einem roten Ferrari Testarossa und fahren auf der Überholspur.
Links neben Ihnen - geht es steil nach unten.
Rechts neben Ihnen blockiert ein Feuerwehrauto die rechte Fahrbahn, nach rechts ziehen ist unmöglich.
Ihnen folgt ein Kampfhubschrauben in Bodennähe nur einen halben Meter hinter Ihrer Stoßstange.
Und vor Ihnen hindert sie ein monströser Eber - so groß wie Ihr Auto - am davonfahren.
Wie lösen Sie diese ausweglose Situation?
Sie steigen einfach aus dem Kinderkarussel.
Sie sehen: Es ist alles eine Frage der Perspektive und manchmal braucht es nur einen Perspektivenwechsel damit die überall lauernde Lösung einem einfällt.


